Unsere Chronik

Unten stehend haben wir unsere Chronik für Euch kurz zusammengefasst. Wen die gesamte Chronik unseres Vereins interessiert, kann sich gerne bei unserem 1. Schützenmeister Georg Guggemos melden.


Schützenverein Freyberg-Eisenberg


Der Schützenverein Freyberg-Eisenberg wurde im Jahr 1907 aus einem sich auflösenden „Bartverein“ gegründet. Erster Schützenmeister war Friedrich Brenner aus Zell. Im Jahr 1912 hatte der junge Verein bereits 40 Mitglieder. Das Vereinslokal war der Bärenwirt in Zell. Zweimal gab es jedoch eine kriegsbedingte Unterbrechung, beidemal war der erste Schützenmeister im Krieg gefallen.

Im Jahr 1963 wurde der Verein von Moritz Brenner aus Zell mit 25 Mitgliedern neu gegründet. Im Jahr 1965 folgte der erste Höhepunkt mit der Weihe einer eigenen Vereinsfahne. Mit einem dreitägigen Fest wurde erstmals wieder im großen Rahmen gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde im Bären noch mit einem einzigen Gewehr in der Gaststube geschossen, bis im Jahr 1968 mit maßgeblicher Unterstützung von Bärenwirt Adolf Kössel die Schützen im Keller des Gasthofs Bären einen Schießstand mit sechs Plätzen einrichten konnten. Im Jahr 1969 wurde im Bären mit zehn zusätzlichen Schießständen im großen Saal erstmals das Gauschießen durchgeführt. Ein schwerer Schlag traf den Verein, als am 11. Januar 1978 der überaus beliebte und gesellige Schützenmeister Moritz Brenner urplötzlich verstarb.

Karl Stöger aus Zell führte nun den Verein weiter und im Jahr 1986 übernahm Alfons Stapf, ebenfalls aus Zell, die Führung. Unter seinem geschickten Management wurde 1988 die Feier zum 25-jährigen Wieder­gründungsjubiläum und das 80-jährige Gründungsjubiläum in überragender Weise drei Tage lang gefeiert. Stapf war es auch, der dem Verein, der bis dato rund 110 Mitglieder zählte, in gewaltigem, selbstlosem Einsatz ein eigenes Schützenheim mit zehn Schießständen ermöglicht hat. Dieses konnte am 1. Mai 1996 nach fast zweijährigem Arbeitseinsatz aller Mitglieder eröffnet werden. In einmalig gelungener Ausführung mit einer sehr schönen Gaststube finden besonders die kunstvollen, vereinseigenen Schreinerarbeiten von Josef Friedl bis heute höchste Anerkennung. Höhepunkt Stapfs erfolgreicher Vorstandtätigkeit war die große Feier zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 2007, das mit einem großen Festabend am 21. Juli und drei Tage lang vom 3. bis zum 5. August 2007 mit großem Festzug feierlich begangen wurde.

Eine neue Ära begann am 21. November 2007. Alfons Stapf übergibt nach 21 überaus erfolgreichen Jahren das Amt des ersten Schützenmeisters an Georg Guggemos. Dieser führt den Verein mit vollem Einsatz im Sinne von Moritz Brenner, Karl Stöger und Alfons Stapf weiter. Dank konsequenter Jugendarbeit, die vom neuen Vorstand mit seinen hervor­ragenden Jugendleitern und Hochleistungsschützen Wolfgang Martin und Florian Friedl präzise weitergeführt wird, gelingen immer wieder herausragende Ergebnisse bis hin zu Bayerischen und Deutschen Meisterschaften.

Am 29. Juni 2013 feierte der Verein mit einem großen Festabend das 50-jährige Wiedergründungsfest, wobei die sechs noch lebenden Wiedergründungsmitglieder von 1963 in besonderer Weise geehrt wurden. Im Herbst 2013 werden die Eisenberger Schützen wieder an den Schießständen im Schützenheim in Zell das Gauschießen durchführen, wie es der Verein bereits im Jahr 2001 sehr erfolgreich abgewickelt hat.

Mit 125 Mitgliedern und einer sehr aktiven Vorstandschaft kann der Schützenverein Freyberg-Eisenberg, den die Vereinsgründer im Jahr 1907 selbstbewusst nach den zwei prägenden Burgruinen benannten, zuversichtlich und mit großem Optimismus in die Zukunft blicken.